Jury #2

Internationaler
Wettbewerb
Animation

Gerhard Maier

 

Nachdem er über ein Jahrzehnt als Chefredakteur den Filmteil zwei der größten Point-Of-Sale Magazine Deutschlands betreute, Pressetexte erarbeitete sowie zahllose Artikel und Rezensionen verfasste, widmete Gerhard Maier seiner lebenslangen Obsession mit TV-Serien eine eigene Veranstaltung: Seriencamp Festival und Conference fokussiert sich als Mischung aus kostenlosem, öffentlichem Festival und mehrtägigem Branchenevent vollkommen auf das Thema “serielles Storytelling“. Als Künstlerischer Leiter verantwortet Gerhard Formate und Programm von Festival und Konferenz. Wenn er nicht für Seriencamp arbeitet oder für andere Festivals Serienschienen und B2B-Programm kuratiert, gib er Vorträge an Filmhochschulen und Fortbildungsprogramme oder berät Serienproduktionen in den frühen Stadien der Stoffentwicklung.

Annelie Boros

 

Annelie Boros ist in München geboren und geblieben. Hier hat sie sich ein lebendiges, politisches und kreatives Netzwerk geschaffen. Die Energie zum Filmemachen zieht sie genau daraus: aus jahrzehntelang gewachsenen Kontakten und vielen Freund*innen in der Stadt.
Am Filmemachen begeistert sie, dass man auf unterschiedlichsten Ebenen gestalten kann – Sprache, Bild, Sound, Musik, Farben, Bewegung. Sie liebt konzeptuell konsequente Filme, die gleichzeitig nahbar und zugänglich sind. Und wenn sie in einem Film die Dringlichkeit der Filmschaffenden spürt, warum sie genau diese Geschichte auf diese Art und Weise erzählen wollen.
Annelie studierte an der HFF München Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Ihre Filme liefen auf internationalen Festivals (Hofer Filmtage, Visions du Réel, DOK Leipzig) und erhielten zahlreiche Preise. 2018 wurde sie mit ihrem Dokumentarfilm „F32.2“ für die Student Academy Awards nominiert. Derzeit arbeitet sie an ihrem Debüt Dokumentarfilm „Die zärtliche Revolution“.
In einer Welt, die von Klimakrise und Ungerechtigkeiten geprägt ist, sucht sie nach neuen Utopien. Film ist für sie ein Mittel, die Gesellschaft zu verändern und mitzugestalten. Statt im Kritisieren und Urteilen festzuhängen, will sie mit ihren Filmen neue Visionen aufzeigen. Das begeistert sie auch an anderen Werken: Wenn sie da weitererzählen, wo das Problem benannt wurde und das Publikum inspirieren für ihr Leben im Jetzt.

Sevgi Hirschhäuser

 

Sevgi Hirschhäuser, geboren und aufgewachsen in Antalya/Türkei. 2016 zog sie nach München. Nachdem sie in verschiedenen Departments beim Film gearbeitet hatte, begann sie eigene Geschichten zu schreiben und zu verfilmen.
„Toprak“ ist ihr erster Langfilm, für den sie u.a. bei den Hofer Filmtagen 2020 den Goldenen Hauptpreis erhielt. Im Moment arbeitet sie an ihrem zweiten Spielfilm, der wieder in ihrer Heimat gedreht wird.

Filmographie:

2020 Toprak
2019 Veggie Crew – Fleisch (Musikvideo)
2019 Losgelöst (Fashionvideo)
2019 Candela – Phantom Feelings (Musikvideo)
2018 Fashion Hands (Fashionvideo)