Jury #3
Bea „Lugosi“ Festerling
Geboren 1970 in Wasserburg am Inn. Nach der Schule brach sie ihr Studium der Holztechnik ab, um Punk-Konzerte zu veranstalten. Da das eine brotlose Kunst ist und sie Horrorfilme liebte, fing sie mit 21 Jahren an, im Schneideraum zu arbeiten. Ihr Handwerk hat sie noch analog mit Klebelade am Schneidetisch gelernt. Heute ist sie als VFX- und Assistant-Editorin tätig („Kung Fury: The Movie“, „Bang Boom Bang“), schneidet und produziert Genrefilme („Levizia“, „Thirty2“) und ist Gründungsmitglied des genossenschaftlichen Filmverleihs Drop-out Cinema. In ihrer Freizeit veranstaltet sie ehrenamtlich den kuriosen Filmclub „Hardboiled“ sowie den „Punk’n’Roll-Flohmarkt“ im Backstage München und engagiert sich für die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd.
Benedikt Guntentaler
hat im Bachelor Philosophie und Theaterwissenschaft an der LMU München studiert, mit Schwerpunkt auf einer ästhetischen Formanalyse des frühen Søren Kierkegaard. Derzeit absolviert er dort einen Doppelmaster in den Fächern Film- und Medienkulturforschung sowie Literaturwissenschaft. Seit 2024 schreibt er als Film- und Theaterkritiker für das Online-Magazin artechock, wozu auch Festivalberichte und der Podcast „Das Filmquartett“ gehören. Außerdem leitet er kooperativ das studentische Unikino der LMU, das „ukino“, und war 2025 als Kurator des Young People’s Choice Segments des internationalen Filmfestivals UNDERDOX aktiv.
Manuel Magno
Anfang der 1980er geboren, verbrachte der Deutsch-Portugiese schon seine Kindheit und Jugend vor dem Bildschirm bzw. der Kinoleinwand. Filme wie Poltergeist, Gremlins oder A Nightmare on Elm Street entfachten früh seine Passion für Horror- und Genrefilme. Über Jahre wuchs die Film-Sammlung auf diversen Medien (VHS, DVD und Blu-Ray) parallel zur Musik-Sammlung, die für den gelernten Schlagzeuger die wichtigsten Besitztümer umfassen.
Ein Journalismus-Studium später wollte Manu seiner Film-Leidenschaft öffentlich Ausdruck verleihen. Beiträge auf seinem Blog manumeint.de ermöglichten ihm den Einstieg in die Redaktion von „Deadline – Das Filmmagazin“. Doch er wollte zusätzlich vor die Kamera. Seit 2016 veröffentlicht er auf dem YouTube-Kanal „Filmfressen“ gemeinsam mit seinem besten Freund Peter Besprechungen zu aktuellen, kruden und merkwürdigen Genrefilmen – und macht den Schnitt. Was es nicht in ein Video schafft, verarbeiten die beiden Filmfreaks seit Mitte 2019 im Podcast „Cine:viel“.